Testeintrag
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Sehr gut gemachtes Video, wie Ken Block mit seinem Ford Fiesta durch die Kulissen der Universal Studios slidet.
Es ist zwar voll gestopft mit Werbung, dennoch schön anzusehen.
Kindergartenfotos
Gutes Billig – oder Das ist doch nichts besonderes mehr
Es gibt Fähigkeiten, die waren mal etwas besonderes. Sei es der Webdesigner, der Photograph oder der Softwareentwickler. Diese Berufsgruppen haben sich durch zwei Merkmale der Masse verschlossen.
- Komplexe oder teure Werkzeuge
- Schwierige oder kaum bekannte Praktiken
Durch die Entwicklung der Technik, respektive des Internets werden beide Merkmale zu immer kleineren Hürden.
Der Verfall des Besonderen
Durch einen Artikel auf KWERFELDEIN.de wurde mir wieder deutlich, welche Auswirkung dies auf diese und auch andere Berufsgruppen hat. Es war eine Reaktion auf einen offenen Brief an einen Kindergartenfotografen (Lieber Kindergartenfotograf… von Heike). Katrin Dinkel hat dargelegt, warum Sie diese Tätigkeit, so wie Sie sie verstand, aufgegeben hat.
Ein jeder weiss, das man Fotos in der Drogerie für 0,09 Euro in 10 x 9 ausgedruckt bekommt. Aber was dann keiner sieht, ist die Arbeit, die bis zum fertigen Bild dahinter steht. Es sind ja nicht nur die Kosten für das Fotopapier. Derjenige muss das Foto ja auch mal gemacht haben. Auch wenn hier entsprechendes Know How vorhanden ist, ist nicht jeder Druck auf den Auslöser ein vorzeigbares Foto. Also gehört auch noch die Durchsicht nach dem Shooting, mit anschliessender Bearbeitung dazu.
Ausbildung, Gerätschaften und die Zeit, wo keine Aufträge für Einnahmen sorgen müssen auch finanziell gedeckt sein.
Wenn man dann keine 08/15 Bilder wie aus dem Passbildautomaten am Bahnhof haben möchte, kostet es natürlich etwas. Und dies ist nur ein Beispiel, wie unsere “Geiz ist Geil” Gesellschaft den Wertezefall hebei pfeilscht.
In der Softwareentwicklung ist das nichts anderes mehr. Seit die App Stores der diversen Smartphone Hersteller die Preise für Software kaput gemacht haben, meint jeder, man bekäme qualitativ hochwertige Software zu kleinem Preis. Zu den Zeiten, wo es noch kein Internet gab, oder die ersten CD-Brenner raus kamen, hieß es immer: “Wenn die Software nicht so teuer wäre, bräuchten wir Sie nicht klauen”. Entschuldigung, 0,79 Euro für eine Software, an der mehrere Stunden/Tage/Wochen gearbeitet wurde, für die auch noch kostenlose Updates geliefert werde, scheint wohl immer noch zu teuer zu sein!? Oder wie kann man die gecrackten Versionen für smartphones mit jailbraik/rootzugriff erklären?
Dieses – alles haben wollen, aber nichts dafür bezahlen – zieht sich ja durch alle gesellschaftlichen Schichten, so wie alle Themen. Wenn man Hardware runterladen könnte, würde “ich bin doch nicht blöd” pleite gehen.
Schon erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit gefragt wird, ob man sich mal diese oder jene Software kopieren könne. Oder diese verständnislosen Blicke, wenn man sagt, das man diesen oder jenen Film noch noch gesehen habe, weil man sie sich nicht aus dem Netz zieht. Wie soll ich meine Kindern da noch Werte vermitteln, wenn sie sonst keiner Schätzt?





